Diese Fitness-Trends erwarten dich im Jahr 2015

Wer kennt das nicht: Pünktlich zu Silvester haben wir uns vorgenommen stressige Situationen bestmöglich zu vermeiden, abzunehmen und natürlich mehr Sport zu treiben. Damit letzteres in diesem Jahr endlich eingehalten werden kann, präsentieren wir euch die 2015er Trends aus dem Bereich Fitness und Kraftsport.

Punk Rope – Seilspringen für Profis

Sportunterricht in der Mittelstufe: Seilspringen ist angesagt. Einige haben es geliebt, viele aber eher gehasst. Tim Haft, ein US-Personaltrainer, hat sich diesem Problem nun angenommen und mit Punk Rope eine Möglichkeit geschaffen, Seilspringen wieder attraktiver zu gestalten. Dabei ist eine bunte Mischung aus Springen, Freiübungen, kleineren Spielen und Core-Training entstanden. Unterm Strich stehen hier 600 verbrannte Kalorien zu Buche. Zum Vergleich: 1 Stunde Joggen verbraucht ca. 800 Kalorien.

Gemeinschafts-Personal-Trainer

Ein Personal-Trainer hat seine Vorteile – ganz klar. Doch leider sind mit ihm auch immer hohe Kosten verbunden. Die neuste Idee: Den Experten einfach teilen. Mehrere Sportbegeisterte schließen sich zu einer Gruppe zusammen und bezahlen gemeinschaftlich den Trainer. Dabei kommt jeder auf seine “Kosten” und hat einen individuelleren Paten, als in jedem Fitnessstudio. Außerdem kann man sich in der Gruppe noch zusätzlich motivieren.

Hot Barre – Ballett für Große

“Hot Barre”, noch nie gehört? Habe ich anfangs auch noch nicht. Es handelt sich hierbei um eine äußerst interessante Idee aus New York. Benötigt wird beim Hot Barre lediglich eine Stange – ähnlich der vom Ballett-Kurs. Anschließend werden die passenden Übungen bei rund 40 Grad ausgeführt. So sorgt der Sportler für eine Entgiftung seines Körpers und dehnt die Muskeln.

Fitness-Telemetrie

Kontrolle wird auch im Jahr 2015 wieder ganz groß geschrieben. Der Markt für Fitness-Tracker möchte auch in diesem Jahr weiter wachsen. Apple hat mit seiner iWatch zum Beispiel den Konkurrenten angeschlossen und möchte Sport-Daten direkt aufs Smartphone pushen.

Bild: Flickr / Gregor

5 Fehler nach dem Training, die den Muskelaufbau behindern

Du trainierst ohne Ende, doch die finale Definition lässt auf sich warten? Viele denken, dass das reine Workout schon für den Traumkörper reicht. Doch dem ist nicht so! Mindestens genauso viel Aufmerksamkeit solltet ihr eurem Cool down, der Ruhephase danach widmen. Wir haben nachfolgend die 5. größten Fehler nach dem Training aufgelistet.

“3 Monate trainiere ich jetzt schon, doch die großen Fortschritte mache ich irgendwie nicht”, kommt dir das bekannt vor? Neben er richtigen Ernährung kommt es auf Schlaf und ein ausgiebiges Workout samt passendem Cool down an. Gerade die Ruhephase nach dem Training wird von vielen vernachlässigt.

Nicht auf den Cool down verzichten

Rein ins Fitnessstudio, 1 Stunde trainieren und schnell wieder raus. Immerhin ist die Zeit am Abend ja so knapp. Dabei sollte aber nicht am Cool down gespart werden. Nehmt euch 10 Minuten am Ende, um Puls und Herzschlag wieder runterzufahren. Experten empfehlen darüber hinaus die Muskulatur etwas zu auszudehnen. 5 Minuten auf dem Laufband gehen, ist zum Beispiel eine ideale Methode um das Verletzungsrisiko zu minimieren und Muskelkater vorzubeugen.

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Richtige Ernährung ist wichtig

Gar nicht/zu wenig Essen nach dem Sport

Nach einem ausgiebigen Workout sollte dem Körper unbedingt neue Energie zugeführt werden. Egal bei welcher Sportart, ob Fettreduzierung oder Muskelaufbau auf dem Programm steht. Sind die Glykogenspeicher erst einmal leer, müssen sie wieder aufgefüllt werden! Studien haben bewiesen: Wer 2 Stunden nach dem Training nichts isst, versorgt seine Muskulatur unter und benötigt damit eine längere Regenerationszeit. Vergesst in diesem Bezug auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr nicht!

Zu wenig Schlaf

Wie oben bereits erwähnt ist ausreichend Schlaf essentiell für den Erfolg beim Training. Gebt eurem Körper genügend Zeit um sich von den Strapazen zu erholen. Ein Erwachsener Mensch benötigt mindestens 7-8 Stunden Schlaf pro Tag. Kinder meist 1-2 Stunden mehr. Die Ruhephase dient dabei nicht nur zur Regeneration, sondern fördert motorische Fähigkeiten und speichert gelerntes Wissen besser ab. Kleiner Tipp: Smartphone/Lichtquellen sowie andere Störfaktoren einfach mal ausschalten.

Trainieren, trainieren, trainieren…

Klingt im ersten Moment etwas komisch, macht beim genaueren Hinsehen aber Sinn. Um das Muskelwachstum zu fördern, reicht ein einmaliger Impuls. Dieser wird in den ersten 30-60 Trainingsminuten ausgelöst. Wer sich also 3 Stunden im Gym aufhält, macht nicht mehr Fortschritte, als jemand der sich einem einstündigen Workout unterzieht.

Achtet auf Hygiene nach dem Sport

Schweiß auf kalter Haut ist ein Sammelplatz für Bakterien und Viren. Gerade in der Winterzeit holt man sich deswegen schnell eine Erkältung. Duscht also unmittelbar nach der Einheit, idealerweise noch direkt im Studio. Für Outdoor-Fans gilt im Sommer: Achtung Pollen! Allergiker sollten ganz besonders schnell unterm Wasser stehen. Frauen empfiehlt es sich, das Gesicht im Vorfeld von Make-Up zu befreien. Poren werden dadurch nur unnötig verstopft.

Bild oben: Rainer Sturm  / pixelio.de; Bild links: Margot Kessler  / pixelio.de

Deutschland im Tracking-Wahn – Fitnesstracker werden immer wichtiger

Kontrolle hier, Kontrolle da, Kontrolle überall. Deutschland „liebt“ die Überwachung. Dass sich dieses Bild nicht nur im Internet eingeprägt hat, offenbart ein neuer Trend: Fitnesstracker. Unzählige greifen schon jetzt auf die Komplettsysteme zurück. Doch was bringen diese Überhaupt? Wir haben die größten Fitnesstracker und die Lupe genommen und berichten von den Vor- beziehungsweise Nachteilen.

Fitness Tracker im Alltag

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UP by Jawbone – Fitnessarmband

Morgens um halb Neun in Deutschland: Das Handgelenk vibriert. Genau dann, wenn ich mich in der idealen Aufwachphase befinde. Kein Zufall, immerhin konnte die Software seit 7 Stunden meine Schlafzyklen aufzeichnen. Jawbone, Garmin und Runtastic. So heißen die Marktführer der mobilen Trackingdienste. Ausgeschlafen und vermeintlich fit (diktiert mir zumindest das Armband auf) stehe ich langsam aus meinem Bett auf. Gehe ins Bad und stelle mich auf die brandneue Cyber-Waage. Blutdruck, Herzfrequenz, Körperfettanteil und Co. werden via Bluetooth auf mein Handy gepusht. So habe ich zu jederzeit den kompletten Überblick.

…jeder Vierte Deutsche nutzt bereits einen Fitness-Tracker oder eine Gesundheits-App

Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Je länger der Tag dauert, umso mehr Informationen tummeln sich in meinem Handy. Meine Schritte, die gelaufene Strecke, Trainingseinheiten, aufgenommene sowie verbrannte Kalorien und Nährwerte. Als ich am Abend mein virtuelles Tagebuch lese, kommen doch gleich Gedanken an die Nerds von “The Big Bang Theory” hoch. Gesundheit wird immer wichtiger, auch wenn wir aktuell noch nicht auf dem Niveau der Hochleistungssportler sind – lange kann es nicht mehr dauern.