Was man von den Olympischen SportlerInnen lernen kann

Die Olympischen Spiele in Rio sind bereits in vollem Gange. Auf Fernsehern in Gaststätten und Häusern auf der ganzen Welt verfolgen Sportbegeisterte die Ereignisse, die sich in der brasilianischen Küstenstadt zutragen. 421 deutsche SportlerInnen sind nach Rio gereist, um sich den Wettkämpfen zu stellen. Auch zahlreiche AthletInnen aus anderen Ländern Europas werden in Brasilien ihr Bestes geben. Höher hinaus als zu den Olympischen Spielen kann man als Sportler nicht. Doch was können wir Normalsterbliche von den Spitzensportlern lernen?

OlympiasportlerInnen geben ihr Bestes

Die Emotionen sind geladen, alle Welt ist gespannt. Die Nerven der SportlerInnen liegen blank. Manche haben Pech und der Traum von der olympischen Goldmedaille platzt. So musste sich der deutsche Tennisspieler Dustin Brown schon in der ersten Runde aufgrund einer Verletzung vom Wettbewerb zurückziehen. Andere Sportler hoffen noch auf ihre Chance und darauf, Verletzungen zu vermeiden. Ihre Chancen auf einen Sieg kann man an den Quoten bei den live Sportwetten ablesen. Für die SportlerInnen zählt vor allem die Vorbereitung auf die Spiele. Es treten hier schließlich die Besten der Besten an und schon ein paar Liegestützen mehr – wenn der Gegner schon sein Training beendet hat – können für die internationalen SportlerInnen in Rio den Unterschied machen.

Große und kleine Ziele setzen

Möchte man fit werden, geht es darum, sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu benutzen – dabei sollte man sich ein Ziel nach dem anderen vornehmen. So sieht es auch die Ruderin und zweimalige olympische Silbermedaillengewinnerin Debbie Flood, die für das Team Großbritannien nach Rio de Janeiro zu den Olympischen Sommerspielen gereist ist. Sie sagt, dass es egal ist, wie klein das Ziel ist, das man sich gesetzt hat. Es geht darum, seine ganze Konzentration darauf zu richten und daraus Motivation zu schöpfen. „Und wenn es schwer wird“, sagte Flood im Interview mit der britischen Apothekenkette Boots, “dann kann man zu diesem Ziel zurückkehren!“ Als sie mit dem Rudern begann, erzählte sie weiter, da taugte sie noch nicht viel. Doch mit der Zeit verbesserte sie sich immer weiter. Sich bei einer Sache zu verbessern brauche Zeit, doch je engagierter man sei, desto schneller könne man seine persönlichen Erfolge und die damit verbundenen Vorteile erkennen, verriet sie. Er gehe darum, seinen Körper zu respektieren, nach einer vorzüglichen persönlichen Leistung zu streben und den Mut und die Entschlossenheit aufzubringen, um es zu versuchen und dabei zu bleiben, sagte die Spitzensportlerin.

In der Tat kann man vieles schaffen, das man auch schaffen will. Man muss es sich nur vornehmen und am Ball bleiben. Enttäuschungen (wie sie Dustin Brown gerade erlebt hat) gehören dazu, doch es sind die kleinen und großen Erfolgserlebnisse, die einen motivieren auch dann weiterzumachen, wenn einen der Mut verlässt. So machen es auch die besten Sportler der Welt. Sich Ziele zu setzen ist deshalb so wichtig, weil es beim Überwinden von schwierigen Zeiten hilfreich ist, seine Konzentration auf ein solches Ziel zu richten. Das motiviert und gibt Selbstvertrauen. Daher helfen auch noch so kleine Ziele auf dem Weg.

Es ist sogar besser, sich viele kleine Ziele zu setzen als sich ausschließlich auf große Ziele, die in ferner Zukunft liegen, zu konzentrieren. Durch die vielen kleinen Erfolge stärkt man das Vertrauen in den gesamten Ablauf und in seine persönlichen Fähigkeiten und erhält eine Idee davon, wie weit man schon gekommen ist.

Den Zeitplan der Olympischen Spiele in Rio 2016 können Sie auf der offiziellen Website (auf Englisch) einsehen, oder hier auch auf Deutsch.

Tough Mudder: Was steckt hinter dem Mega-Event?

In wenigen Wochen startet das erste Tough Mudder Event in Deutschland. Doch vielen sportbegeisterten ist diese Veranstaltungsserie noch gar kein Begriff. Wir wollen daher aufklären und zeigen, was hinter dem US-Trend steckt.

Was ist Tough Mudder?

Wie eingangs schon beschrieben, handelt es sich bei Tough Mudder um einen Ausdauerlauf. Der Lauf ist geprägt von diversen Hindernissen wie Schlamm, Eiswasser und Böcke. Grundsätzlich misst eine Strecke zwischen 16 und 18 Kilometern. Wie in einem Videospiel wechselt die Umgebung von Veranstaltung zu Veranstaltung. So wurde zum Beispiel schon in Bauernhöfen, Motocrosstrecken und Skigebieten gelaufen.

Von zwei Briten gegründet

Gegründet wurde das Event im Jahr 2010 von zwei Briten. Seitdem erfreut sich Tough Mudder an stetig wachsende Beliebtheit. Allein in den USA nahmen fast 4500 Sportler daran teil. Im aktuellen Jahr sind 53 Veranstaltungen in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada und natürlich Deutschland geplant. Teilnehmer müssen sich im Vorfeld anmelden. Dabei verlangen die Veranstalter eine Gebühr zwischen 70 und 150 Euro. Teilnehmer sollten sich vor dem Tough Mudder auf verschiedene, aber dennoch identische Hindernisse, bestens vorzubereiten. Nicht selten brechen Sportler während des Parcous zusammen.

tough-mudder-schlammJe nach Schwierigkeitsgrad wechseln sich die Übungen wie folgt ab:

Arctic Enema: Hier warten arktische Temperaturen auf den Teilnehmer. Er muss sich durch ein mit Eis gefülltes Becken kämpfen. Meistens liegt über dem Wasser ein Zaun, unter dem durchgetaucht werden muss.

Electroshock Therapy: Klingt makaber… und das ist es auch. Auf einem Schlammfeld sind unzählige Stromleitungen platziert. Diese werden mit bis zu 1000 Volt versorgt.

Funky Monkey: Erinnert auf den ersten Blick ans Hindernis Nummer 1. Auch hier ist ein Eiswasser-Becken vorbereitet. Es soll mit Hilfe eines Klettergerüstes überbrückt werden. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, haben die Macher Stufen und Sprossen mit Butter bzw. Schlamm eingerieben.

Everest: Der Teilnehmer sprintet eine mit Butter und Schlamm eingeriebene Steigung hinauf.

Bild links: Flickr / DVIDSHUB

Testosteron: Erfahrungsbericht zu Boostern und dessen Wirkungsweise

Es gibt diverse Testosteron-Booster auf dem Markt. Doch bringen die überhaupt etwas? Es gibt unterschiedliche Erfahrungen. So berichten einige von einer deutlichen Steigerung des Testosteronspiegels, während andere von schlimmen Nebenwirkungen erzählen. Wir wollen euch zeigen, wo die Vor- und Nachteile bei Testosteron-Boostern liegen.

Was ist Testosteron?

Mit dem Testosteron ist es von Haus aus so eine Sache. Grundsätzlich gilt es als männliches Sexualhormon welches nicht einfach supplementiert werden kann. Es dient dem Aufbau von Muskulatur, steigert Selbstbewusstsein und fördert Fettverbrennung. Testosteron wirkt sich zudem auf die Seele und Psyche aus. Die Natur hat uns Männern davon mehr gegeben als Frauen. Dadurch wirken Männer auch häufiger Muskulöser als Frauen. Testosteron hat also auf viele Lebensbereiche Einfluss.

Im Alter zwischen 23 und 24, bis zum 28 Lebensjahr produziert der Körper das meiste Testosteron. Anschließend bricht der Spiegel ein bisschen ab. Ab dem 30. Lebensjahr verlieren wir alle 10 Jahre zirka 10 Prozent Testosteron. Das Ganze ist natürlich individuell unterschiedlich. Im jungen Alter ist es so, dass sich der Testosteronspiegel kontinuierlich aufbaut. Man also auch während der Pubertät nicht besonders viel Testosteron im Blut. Es ist eher ein kleiner Schub der das eine oder andere Haar wachsen lässt.

klimmzuegeWie kann ich den Testosteronspiegel beeinflussen?

Unterschiedliche Faktoren wirken sich auf unser Testosteron aus. Auch hier greift die Ernährung ein. Fast immer ist das was wir essen dafür verantwortlich, was wir sind. Darüber hinaus spielt Training eine wichtige Rolle. Je härter und Intensiver, desto schneller steigt das Sexualhormon. Der heilige Gral des Testosterons ist aber unser Stressmanagement. Zu viel Stress drückt den Spiegel. Zu wenig Stress senkt ihn ebenfalls. Es ist wichtig ein gesundes Mittelmaß zu finden. Gleiches gilt beim Schlaf. Wer zu viel schläft senkt ihn ebenfalls. Zwischen 6 und 8 Stunden sollten Sportler hierfür einplanen.

Sind Testosteron-Booster hilfreich?

Gibt es auf dem Markt Booster, die unser Hormon wirklich ankurbeln können? Kurz und knapp: Nein! Es gibt kein Supplement welches in seiner Gesamtheit eine belegte, bewiesene und wissenschaftlich fundierte Wirkung hat. Die meisten Mittel ziehen euch eher das Geld aus der Tasche. Es ist schlicht nicht möglich dieses Sexualhormon nachzubilden. Und würde es einer schaffen, dann wäre die Mage und der Gewinn wohl so niedrig, dass sich ein Release nicht loht.

Bild oben: daniel stricker  / pixelio.de;  Bild links: Flickr / Elvert Barnes

Fettverbrennung oder Fettabbau – was ist beim Abnehmen entscheidender?

Viele Sportler denken, Fettverbrennung und Fettabbau wären dasselbe. Doch handelt es sich hierbei um zwei völlig verschiedene Dinge. Selbst fachkundige Personen wie Personal-Trainer oder Fitnessökonomen stoßen hier an ihre Grenzen. Wir wollen dir einen kleinen und einfachen Einblick in die Fettverbrennung und Fettabbau geben.

Der ominöse Fettverbrennungsmodus

Unzählige Male hab ich es schon erlebt, wie Fitnesstrainer im Studio ans Laufband gegangen sind und folgenden Ratschlag äußerten: “Ein Puls von 120 Schlägen pro Minute ist der optimale Fettverbrennungsmodus. Wenn du abnehmen möchtest, dann lauf konstant auf diesen 120 Schlägen.” Genau das ist der Anfang und das Ende von vielen.

Beginnt nun nicht damit, Ewigkeiten auf irgendwelchen Steppern oder Laufbändern in diesem “Fettverbrennungsmodus” durchzulaufen. Ob es den Modus tatsächlich gibt sei mal dahingestellt. Aber Fettverbrennung und Fettabbau haben damit nicht viel zu tun.

Fettsäuren für Fettverbrennung

Folgendes Beispiel: Du läufst mit einem Puls von 120 durch den Wald. 10 Kilokalorien verbrennt der durchschnittliche Sportler dabei pro Minute. Unser Körper versucht sich nun neue Energie zu beschaffen. Die zieht er aus sogenannten Fettsäuren. Das bedeutet wiederum: Fettverbrennung ist mit Fettsäureoxidation gleichzusetzen. Fettsäuren werden also für die Energiebereitstellung gebraucht. Nicht mehr und nicht weniger.

joggen-wald-straßeFettverbrennung und Sport

Ganz anders ist hingegen der Fettabbau. Auch hier können wir das Ganze wieder wörtlich nehmen. Es heißt so viel wie Abbau von Körperfettgewebe. Jeder hat irgendwo ein wenig Fett angesetzt. Um das abzubauen, müssen wir dem Körper Kalorien entziehen. Ein sogenanntes Kaloriendefizit generieren. Du verbrennst letztendlich mehr als du aufnimmst. Der Körper suchst sich Energieträger (=Fett) im Körper und baut dies ab.

Für den Fettabbau ist es im Prinzip unerheblich ob du mehr Sport machst oder weniger isst. Natürlich ist Bewegung immer gut. So kannst du gleichzeitig deine Muskulatur stärken und dafür sorgen, dass der Körper im Defizit keine Muskeln abbaut.

Die optimale Methode zur Fettverbrennung

Wie eingangs schon Beschrieben verbraucht man beim Laufen mit einem Puls von 120 Schlägen pro Minute zirka 10 Kilokalorien. Wer schneller läuft und einen höheren Puls hat, steigert diese Verbrennung exponentiell. Die Kurve steigt entsprechend schnell an und verändert die Energiebilanz. Du verbrennst in derselben Zeit das doppelte oder dreifach so viele Kalorien.

Fazit

Wer im Fettverbrennungsmodus läuft baut kein Körperfett ab! Es bedeutet lediglich, dass der Körper zu etwa 60 Prozent Fettsäuren oxidiert. Er greift damit weniger auf Glukose und Co. zurück. Fettverbrennung hat somit so rein gar nichts mit Fettabbau zu tun.

Quelle: http://besterfatburner.de/

Bild oben: Petra Bork  / pixelio.de; Bild links: MarMar  / pixelio.de

5 Tipps wie du Fett verbrennst ohne Sport zu machen

Samstagabend, du sitzt gemütlich vor dem Fernseher. Jetzt nochmal aufraffen um zum Sport zu fahren? Nein – lieber nicht. Wir haben einige wertvolle Tipps für euch wie ihr Fett verbrennen könnt, ohne zu trainieren.

Hungergefühl einfach wegschlafen

Macht euch darüber Gedanken, wann ihr ewas esst. Am besten ist eine Pause von zirka 12 Stunden zwischen der letzten und ersten Mahlzeit. Heißt, wenn ihr um 20 Uhr euer Abendbrot esst, sollte das Frühstück erst gegen 8 Uhr aufgetischt werden. Nachts, wenn ihr Schlaft, entsteht dann das bekannte Hungergefühl. Klar, immerhin herrscht nun ein Defizit an Blutzucker und Kohlenhydraten im Körper. Der Körper möchte den Mangel auszugleichen und beginnt seine Fettreserven abzubauen.

Lasst Zucker und Stärke weg

Wer den ersten Effekt noch weiter verstärken möchte, sollte Zucker und Stärke weglassen. Du entziehst deinem Organismus damit die schnell verwertbaren Energiequellen. Er kann nicht anders, als sofort an die unbeliebten Fettpolster zu gehen. Salat, Gemüse, etwas Fisch und Fleisch bekämpfen Heißhunger am Abend. Versuch beim Zubereiten aber sparsam mit Salz umzugehen. Das darin enthaltene Natrium bindet viel Flüssigkeit in deinem Körper und verlangsamt so die Essenspause.

gruener-smoothieMittags für den Tag richtig voll essen

Drei Mahlzeiten sind pro Tag Pflicht. Weiche nicht davon ab. Am besten ist es, sich schon zur Mittagszeit richtig vollzuessen. So versorgst du deinen Körper mit ausreichenden Mineralien und Kohlenhydraten um gut über den Tag zu kommen. Die Chance abends nochmal rückfällig zu werden und hemmungslos zuzuschlagen ist damit gen 0. Übrigens: Ein geregelter Tagesablauf inklusive Ernährungsplan hilft dir dabei.

Cool Down auch am Abend

Wie wäre es denn mal mit einem kleinen Spaziergang am Abend? Die frische Luft lässt dich vom stressigen Tag herunterkommen. Dafür reichen schon ein paar Minuten. Außerdem verbrennst du beim Gehen noch ein paar überschüssige Kalorien. Bereite dich anschließend mental darauf vor, so langsam Richtung Bett zu gehen. Ausreichend Sauerstoff kurbelt die Fettverbrennung zusätzlich an.

Kühle Schlafzimmer fördern Schlafqualität

Experten haben bewiesen, dass kühle Schlafzimmer einen Mehrwert beim schlafen bieten. Probanden haben sich dafür in einem gekühlten und einem ungekühlten Raum gelegt. Der kältere Raum schnitt in fast allen Bereichen wesentlich besser ab: Sowohl Fettverbrennung als auch Schlafqualität lagen deutlich über dem Durchschnitt. Achtet aber bitte darauf, bei diesem kalten Wetter nicht mit offenem Fenster zu schlafen. Sonst droht ganz schnell die nächste Erkältung.

Alles in allem sind zwar nur kleine Stellschrauben. Optimierst du diese vielen kleinen Dinge aber, dann wird daraus irgendwann etwas Großes.

Bild oben: RainerSturm  / pixelio.de; Bild links: Flickr / Wildtofu

Sport gegen Liebeskummer: Diese Übungen lindern Herzschmerz

Aus und vorbei. Euer Liebste(r) ist gegangen. Kein Grund zur Sorge, jeglicher Schmerz geht mit der Zeit vorüber. Damit ihr dafür nicht Ewigkeiten warten müsst, haben wir euch sehr hilfreiche Tipps gegen Liebeskummer herausgesucht. Denn ab sofort gilt: Training her, Tränen weg!

Joggen macht den Kopf frei

Der Klassiker steht bei uns ganz am Anfang. Unzählige User berichten im Netz von der kopffreimachenden Eigenschaft des Laufens. “Hätte ich nicht jeden Abend eine Runde um den See gedreht, wäre ich durchgedreht”. Damit bekommt der Laufpass doch gleich eine ganz andere Bedeutung.

Oftmals ist körperliches Auspowern die beste Möglichkeit, um seine Gedanken vom Ex weg zu bekommen. Fokussiere dich voll aufs Training. Vergiss alles um dich herum und starte den Kampf gegen dich selbst. Sofort! Ganz nebenbei tust du noch was für deine Figur. Kannst deinen nächsten also mit ein paar mehr Vorzügen von dir überzeugen. 😉

Regelmäßiges Training beseitigt Liebeskummer

Sport steigert Selbstbewusstsein. Das haben Forscher schon vor Jahren herausgefunden. Gerade in einer solchen Situation, wie du dich wahrscheinlich gerade befindest, kann das sehr hilfreich sein. Aber Vorsicht. Zu viel Fitness ist oft nutzlos. Zu wenig Fitness meist nur frustrierend. Geh lieber vier Mal für 1 Stunde ins Training, anstatt 2 mal 2,5 Stunden durch zu ziehen. Finde deinen persönlichen Mittelweg. Generell gilt aber auch hier: Jede Sekunde die vom Herzschmerz ablenkt, ist eine gute Sekunde.

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Yoga

Lass Yoga und Entspannungsübungen außen vor

“Oh super, mein Fitnessstudio bietet neue Yoga-Kurse an. Damit komme ich endlich wieder zur Ruhe”. Du hast dich hier wiedererkannt? Klar ist das eine Typenfrage. Experten raten jedoch erst einmal die Finger von solchen Entspannungsübungen zu lassen. Den Kopf bekommst du dabei eh nicht frei. In verschiedenen Foren ist sogar von Nervenzusammenbrüchen während Yoga-Kursen zu lesen.

Diese Sportarten eigenen sich besonders gegen Herzschmerz

Macht das, was euch am besten liegt. Greift am besten auf alte, bekannte Sportarten zurück. Der Spaß steht im Vordergrund. Es bringt nicht viel, sich sofort in eine neue Sportart zu stürzten, um am Ende zu merken, dass es die Falsche ist. Dann ist sämtliche Motivation schneller verschwunden, als sie je da war. Erfolgserlebnisse müssen her. Die erreicht man am schnellsten, bei Dingen die man beherrscht.

Mannschaftssportarten eigenen sich dafür zum Beispiel hervorragend. Ihr lernt neue Leute kennen und seid nicht auf euch allein gestellt. Mutterseelenallein durch den Wald zu laufen, um alten Gedanken hinterherzutrauern, ist hingegen keine gute Idee.

Bild oben: Siegfried Baier  / pixelio.de; Bild links: Grand Velas Riviera Maya

Experten beweisen: Dehnen zum Aufwärmen vor dem Training ist nicht immer sinnvoll!

Biegen, beugen, strecken. Viele Kraftsportler dehnen sich vor dem Kraftsport ausgiebig. Wir erklären euch, wann es wirklich Sinnvoll ist die Muskeln vor dem Training zu dehnen. Entscheidend ist die Sportart. So kann es im Kraftsport manchmal sogar negative Auswirkungen haben!

Kraftsport verses Ausdauersport

Habt ihr euch schon mal Ausdauersportler angeschaut? Richtige Leichtathleten dehnen sich relativ lange vor einem 100-Meter-Sprint. Warum? Weil sie innerhalb von 11-13 Sekunden ihr Maximum an Leistung erbringen müssen. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Muskeln auf einer top Betriebstemperatur sein. Sind sie das nicht, drohen fiese Verkrampfungen oder Zerrungen.

“Dehnen bietet im Kraftsport keinen Vorteil”

Dieses Problem haben Kraftsportler nicht. Sie können sich nämlich langsam steigern. Ihr solltet eure Power nicht schon beim Aufwärmprogramm verschwenden. Denn genau das passiert beim strechten. Euer Wippen und Halten beansprucht den Muskel sehr stark. Viel besser ist es hingegen sich mit 2-3 Aufwärmsätzen auf das anstehende Training vorzubereiten. Setzt dabei auf Grundübungen. Bankdrücken, Kreuzheben oder Kniebeugen stimulieren mehrere Muskeln auf einmal und schmieren eure Gelenke gut durch.

40-60 Prozent des Arbeitsgewichtes solltet ihr hier drauflegen. Alles darüber hinaus ist schon zu viel. 20 Wiederholungen pro Satz. Reduziert die Wiederholungen jedoch nicht. Immerhin geht es darum, den Körper zu aktivieren. Studien haben sogar bewiesen, dass es keinen Unterschied macht, ob wir uns vor dem Kraftsport gedehnt haben oder nicht.

Erst Cool Down, dann Stretching

Esst in Ruhe euer Essen, stellt euch unter die Dusche und kommt schon mal runter. Erst im Anschluss der Einheit solltet ihr eure Muskeln strecken. Experten empfehlen zirka 1 Stunde Pause zwischen dem Trainingsende und der Dehnübung. Nehmt euch dann etwa 10 bis 15 Minuten Zeit um eure Gelenke und Knochen richtig zu strecken. Das beugt Verletzungen vor.

Bild: Flickr / Maria Ly

Wie du gezielt am Bauch Fett abbauen kannst

Viele fragen sich, ob das Fett nicht am Bauch gezielt abgebaut werden kann. Schwierig, aber nicht unmöglich meinen Experten. Wir geben euch Tipps wie ihr den gewünschten Gewichtsverlust etwas beeinflussen könnt.

Ernährung ist wichtiger als Training

Bevor die ersten zu Freudensprüngen ansetzen muss gesagt werden, dass Abnehmen in der Bauchregion zu den schwersten Übungen überhaupt gehört. Du kannst dich nicht ins Fitnessstudio stellen, 30 Minuten Bauchtraining absolvieren und anschließend 200 Gramm weniger Speck besitzen. Denn wenn der Körper Fett abbaut, dann tut er das gleichmäßig. Stell dir vor du hast eine Badewanne voll Wasser. Mit einem Eimer schöpfst du rund 2 Liter heraus. Klar – die Wanne wird leerer. Aber so richtig offensichtlich ist dies am Anfang noch nicht. Schöpfst du weiterhin jeden Tag einen bisschen heraus, dann wird man irgendwann den Unterschied sehen. Das gleiche gilt beim Fettabbau.

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Gesundes Esst wichtig

Um Fettpolster am Bauch effektiv bekämpfen zu können, müssen wir uns über den Fettstoffwechsel im Klaren sein. Gewisse Lebensmittel fördern die Verbrennung, andere behindern sie eher. Wichtig sind vor allem ein ausgeglichener Mineralien und Nährstoffhaushalt. Esst viel Obst und Gemüse. Verzichtet auf zuckerhaltige Lebensmittel, Alkohol und fettige Speisen (z.B. Kuchen). Versucht am Tag viel Wasser zu trinken. Damit bekommt ihr beim Essen ein schnelleres Sättigungsgefühl. Lasst dabei aber bitte die kalorienreichen Getränke außen vor.

Trainingsplan so abwechslungsreich wie möglich gestalten

Mit einer gesunden Ernährung ist die halbe Miete bereits im Sack. Folgen tut anschließend das richtige Trainingsprogramm. Studien haben bewiesen, dass Cardio am besten wirkt. Fettreserven bearbeitet unser Körper erst, wenn der Energiehaushalt negativ ist. Ergänzt das Programm mit einigen Rücken- sowie Beckenbodenübungen. Situps eigenen sich zum Beispiel hervorragend. Die lassen sich auch problemlos von Anfängern und (stark) Übergewichtigen durchführen. Beim Sport solltet ihr euch aber nicht nur auf den Bauch beschränken. Gestaltet euer Vorhaben so abwechslungsreich wie möglich, damit der Spaß nicht verloren geht.

Bild oben: england_is_great  / pixelio.de; Bild links: Margot Kessler  / pixelio.de

Cardio-Training: Lieber laufen oder Fahrrad fahren?

Cardio-Training steht auf dem Programm. Häufig stellt sich unter Sportlern die Frage, was dafür besser und effektiver ist: Laufen oder Fahrradfahren? Natürlich macht beides gleich viel Spaß. Wir zeigen euch die Vor und Nachteile, beziehungsweise welche Art sich für welchen Typen eignet.

Laufen verbrennt die meisten Kalorien

Zunächst solltest du dir über dein Ziel im Klaren sein. Steht Fettabbau an erster Stelle, dann ist Joggen unumgänglich. Denn dabei werden diverse Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht. So verbrennt der Körper deutlich mehr Kalorien als bei jeder anderen Übung. Wer sich zum Beispiel 10 Minuten aufs Laufband stellt ist danach deutlich erschöpfter, als der Radfahrer im selben Zeitraum. Auch der direkte Kalorien-Vergleich sprich fürs Laufen. Muss man für eine Stunde Joggen, ganze 1,20 Stunden Fahrrad fahren.

Biken schont Gelenke und ist gut Kombinierbar

Radfahrer trainieren neben ihrem Herz-Kreislauf-System vor allem die Bein- und Gesäßmuskulatur. Hierbei sollte der Oberkörper aber nicht vergessen werden. Schiebt nach der Cardio-Einheit am besten noch ein kurzes Krafttraining hinterher. Gerade Rücken und Bauchmuskulatur sind häufig unterstrapaziert. Trotzdem bietet das Bike auch seine Vorteile. In jeden Alltag lässt es sich wunderbar integrieren. Schon einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren? Wenn nicht, solltest du dir das für den kommenden Sommer unbedingt nochmal überlegen. Darüber hinaus gilt Zweirad fahren als deutlich gelenkschonender.

Fazit

Unabhängig davon, ob ihr lieber lauft oder mit dem Fahrrad unterwegs seid, beides ist super geeignet um den Körperfettanteil zu senken. Läufer verbrennen etwas mehr Kalorien. Jogger schonen dafür ihre Gelenke und haben beim Outdoor-Training mehr Abwechslung.

Bild: Petra Bork  / pixelio.de

Headis: Fußball-Tischtennis sorgt für Abwechslung im Workout

Headis erobern gerade die Trainingspläne der Profisportler. Es handelt sich dabei um ein Wortspiel aus “Head” (englisch Kopf) und “Tennis”. Ganz neu ist das Prinzip jedoch nicht: Auf Schulhöfen wird das identische Fußball-Tischtennis schon länger gespielt. Nun trumpft das System aber erstmals auch in den USA groß auf.

So funktioniert Headis

Es ist günstig in der Anschaffung, kann fast überall gespielt werden und beansprucht gleichzeitig diverse Muskelgruppen. Schon Bundesligavereine sind auf Headis aufmerksam geworden und verwenden es seither in ihrem Aufwärmprogramm. Dabei gelten im Spiel die normalen Tischtennisregeln. So wird der etwas modifizierte und rund 100 Gramm schwere Gummiball abwechselnd übers Netz geköpft. Hände sowie andere Körperglieder gehören nicht zum Spiel.

Ansonsten dürfen Spieler die Platte mit allen Körperteilen berühren. Besonders talentierte Spieler probieren sich gerne mal am Kopf-Volleyball. Anschließend muss aber zwangsläufig ein Körperteil wieder den Boden berühren – damit der Spieler nicht auf die Idee kommt, einfach auf den Kacheln liegen zu bleiben und sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Gespielt wird über zwei Sätze mit jeweils 11 Punkten. In der Praxis schaut es dann wie folgt aus:

Bild: headis.com