Headis: Fußball-Tischtennis sorgt für Abwechslung im Workout

Headis erobern gerade die Trainingspläne der Profisportler. Es handelt sich dabei um ein Wortspiel aus “Head” (englisch Kopf) und “Tennis”. Ganz neu ist das Prinzip jedoch nicht: Auf Schulhöfen wird das identische Fußball-Tischtennis schon länger gespielt. Nun trumpft das System aber erstmals auch in den USA groß auf.

So funktioniert Headis

Es ist günstig in der Anschaffung, kann fast überall gespielt werden und beansprucht gleichzeitig diverse Muskelgruppen. Schon Bundesligavereine sind auf Headis aufmerksam geworden und verwenden es seither in ihrem Aufwärmprogramm. Dabei gelten im Spiel die normalen Tischtennisregeln. So wird der etwas modifizierte und rund 100 Gramm schwere Gummiball abwechselnd übers Netz geköpft. Hände sowie andere Körperglieder gehören nicht zum Spiel.

Ansonsten dürfen Spieler die Platte mit allen Körperteilen berühren. Besonders talentierte Spieler probieren sich gerne mal am Kopf-Volleyball. Anschließend muss aber zwangsläufig ein Körperteil wieder den Boden berühren – damit der Spieler nicht auf die Idee kommt, einfach auf den Kacheln liegen zu bleiben und sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Gespielt wird über zwei Sätze mit jeweils 11 Punkten. In der Praxis schaut es dann wie folgt aus:

Bild: headis.com

BLACKROLL im Trend: Wir haben die Super-Rolle getestet

Klein, handlich und passt in jede Sporttasche: Die Massagerolle von BLACKROLL. Der schwarze Zylinder ist in letzter Zeit immer häufiger in den Fitnessstudios zu sehen. Freut sich also an wachsender Beliebtheit. Wir haben die Blackroll einmal genauer und die Lupe genommen und sagen euch, was die Faszienrolle taugt.

Blackroll löst Faszien und fördert Durchblutung

Schon die Deutsche Fußballnationalmannschaft ist im vergangen Jahr auf die Faszienrolle von Blackroll aufmerksam geworden. Sie soll gegen Verspannungen und Rückenschmerzen helfen. Aktive Regeneration ist hier das Zauberwort. Wie Eingangs schon beschrieben handelt es sich also zum eine Faszienrolle. Faszien, allgemein auch als Verklebungen im Bindegewebe bekannt, umhüllen beschädigte Muskeln in ihren Gruppen. Regelmäßige Übungen mit dem Gerät lösen Verklebungen auf und sorgen für eine gute Durchblutung. Dafür muss der Anwender lediglich mit seiner Rolle über die verspannte Stelle gleiten.

Blackroll benötigt kurze Eingewöhnungsphase

Soviel in der Theorie. Wir haben uns nun die Blackroll im Praxisteil selbst besorgt. Unsere TeamEdition war in unterschiedlichen Härtegraden und Oberflächen erhältlich. Dank der verschiedenen Materialien lässt sich nicht nur Selbstmassage und aktive Regeneration trainieren, sondern auch der Gleichgewichtssinn sowie die Koordination.

Der erste Versuch stellte sich als etwas recht holprig da. Anfänger müssen zunächst ein Gefühl für den ungewöhnlichen Gegenstand entwickeln. Nach zirka 15-20 Minuten hat man die Blackroll aber gut im Griff. Eine im Lieferumfang beigelegte DVD erklärt verschiedene Übungen und die Handhabung der Rolle. Praktisch, für diejenigen, welche zuvor noch keine Erfahrungen sammeln konnten. Bestimmte Muskelpartien erwiesen sich während der Anwendung als besonders Schmerzhaft. Doch schon unmittelbar nach der ersten Session war die Partie deutlich gelockert.

Geübte Anwender können mit der Blackroll anfangen zu experimentieren. So kann zum Beispiel das nicht involvierte Bein dafür genutzt werden, um den Druck auf Muskelregionen zu variieren. Die Intensität der Einheit lässt sich damit nach und nach steigern.

Fazit


Mit 29,90 Euro steht der kleine Helfer in der offiziellen Preisempfehlung des Herstellers. In unseren Augen durchaus angebrachtes Geld. Auch wenn wir an der Stelle darauf hinweisen möchten, dass die klassische Massage nicht zu ersetzten ist. Wer aber nach einem anstregenden Krafttraining etwas runterfahren möchte, ist mit der Blackroll bestens bedient.

Bild oben + Galerie: Blackroll

Die Wahrheit über ausreichenden Schlaf und die innere Uhr

Einer neuen Forschung zufolge arbeiten rund 55 Prozent aller Europäer gegen ihre innere Uhr. Warum diese Art Jetlag unseren Alltag behindert und wie wir ihn austricksen können lest ihr nachfolgend.

Ausreichend Schlaf für genügend Regeneration

Der Blick aus dem Fenster offenbart ein tristes Bild. Ein matschiges und kaltes Wetter wartet dort draußen auf uns. Für die meisten Beginnt der Arbeitstag recht früh. Wer sich morgens nur sehr schwer aus dem Bett quält, muss nicht zwangsläufig nur gegen seine Unlust kämpfen. Experten kritisieren erstmals auch die innere Uhr. Dabei gilt der Schlaf als entschiedenes Kriterium für Muskelaufbau sowie Fettabbau.

“Sozialer Jetlag” ist hier das Zauberwort. Er entsteht, wenn wir wegen der frühen Arbeitszeiten oder der kleinen Kinder früher als eigentlich notwendig aufstehen müssen. In unserer Industrienation trifft das auf mehr als jeden zweiten Deutschen zu. Ebenfalls problematisch kann die Zeitumstellung im Sommer werden.

Folgen und Nachteile von zu wenig Schlaf

Folge ist ein Wachschlaf. Denn nur bei ausgeschlafenen Menschen produziert der Körper bestimmte Hormone, welche die Körpertemperatur steigern und bestimmte Botenstoffe aussenden. Fehlen einem nun zwei bis drei Stunden Schlaf, so bist du innerlich noch nicht darauf vorbereitet. Der Körper schläft noch von innen.

Tipps für einen besseren Schlaf

Versucht vorsorglich einen tiefen und festen Schlaf zu bekommen. Je nach Person variiert die Zeit zwischen 6 und 8 Stunden (Erwachsener). Esst in den Stunden vor dem Schlafengehen nichts schwer Verdauliches mehr. Unmittelbar vor dem hinlegen solltet ihr euer Gehirn nicht großartig mit Fernsehen oder Musik hören anregen.

sleep-better-runtasticHilfreich beim Schlafen können auch entsprechende Apps fürs Smartphone sein. So hat Runtastic mit “Sleep Better” eine Anwendung im Programm, welche schädliche Einflüsse im Schlafverhalten analysiert und versucht zu vermeiden. Die App steht hier für Android sowie hier für iOS zum kostenlosen Download bereit.

Bild oben: Judith Schmied  / pixelio.de

Kurzhanteltraining: Wie ihr den Bizeps ans Maximum bringt

Kurzhanteltraining ist das Nonplusultra für Bizeps, Trizeps und den Schulterbereich. Vorausgesetzt es wird richtig gemacht. Wie ihr die klassischen Maschinen im Fitnessstudio mal getrost zur Seite legen könnt und was beim Sport mit Kurzhanteln zu berücksichtigen ist, haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Warum Kurzhanteltraining effektiver ist

Der Weg von der Maschine – hin zum Freihantelbereich ist absolut empfehlenswert. Denn bei den kurzen Eisen werden Motorik und Koordinationsfähigkeit gleichermaßen gefördert. Auf der Maschine ist ein fester Bewegungsablauf vorgegeben. Möchte man nun aber seinen Bizeps, Trizeps oder die Schulter ideal beanspruchen, dann bleiben nur freie Gewichte.

Untrainiert kann das Vorhaben aber ganz schnell nach hinten losgehen. Daher sollten Anfänger zuvor an ihrer Motorik gearbeitet haben. Experten empfehlen zum Beispiel den Kabelzug als super Übergangs-Übung. Die Maschine gibt einen kleinen Bewegungsablauf vor. Ein Trainingspartner oder Fitnesstrainer ist in den ersten Sessions mit den Kurzhanteln fast unumgänglich.

Kurzhantel sind extrem effektiv
Kurzhantel sind extrem effektiv

Anfänger suchen sich zwei Übungen heraus

Anschließend kann es mit gutem Gewissen in die “Pumper-Zone” eures Fitnessstudios gehen. Anders als bei den vorgegebenen Abläufen wird bei den Kurzhanteln jeweils nur eine Körperseite/Muskel stimuliert. Bisherige Widerstände oder defiziente offenbaren sich recht schnell. Daher gilt: Langsam anfangen. Das Training mit Hanteln ist extrem Anspruchsvoll. Wer auf der Bank zuvor um die 40 Kilo gedrückt hat, sollte sich zunächst bei den 12 bis 14 Kilogramm Modellen austesten.

Beginnt das Training mit einem Aufwärmsatz. Überschreitet dabei nicht mehr als 5-7 Wiederholungen. Wir brauchen ausreichend Power im Arbeitssatz. Einsteiger lassen zwei weitere Einheiten mit jeweils 5-7 beziehungsweise 12 bis 15 Wiederholungen folgen. Ein solches Programm reicht 2-3 mal in der Woche. Fortgeschrittene können ihr Programm auf 3-4 Sitzungen erweitern.

Kraftsport korrekt beginnen und beenden

Übrigens: Vergesst nicht euch ausreichend aufzuwärmen. Kurzhanteln sorgen diesbezüglich rasch für Zerrungen im Muskel. Ein zehn minütiges Warm-Up sollte hier für Ausreichen. Nach getaner Arbeit auch ausreichend Zeit für das richtige Cool down zu nehmen.

Unsere Kurzhantelempfehlungen*

Bild oben: Rainer Sturm  / pixelio.de; Bild links: Flickr / Maik Meid

Die sicherste Methode um mit Getränken mehr Erfolg im Training zu haben

Flüssigkeitszufuhr und die richtige Ernährung sind sowohl im Muskelaufbau als auch im Bereich des Abnehmens enorm wichtig. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass – je nach Ziel – unterschiedliche Getränke eingesetzt werden sollten. Heißt: Nicht jedes Trinken eignet sich gleich gut.

Getränke sind ein wichtiger Trainings-Faktor

Die richtige Getränkeauswahl kann im Training sehr entscheidend sein. Grundsätzliche sollte hierbei zwischen Muskelaufbau (Kraft) oder Fettabbau (Abnehmen) unterschieden werden. Außerdem ist es bei Einheiten, welche länger als 45 Minuten dauern, immer ratsam, zwischendurch zu Trinken. Bei solch intensiven Beanspruchungen scheidet der Körper zwischen 1 und 2 Litern Schweiß aus. Dieser Energieverlust müssen über Getränke ausgeglichen werden. Kürzere Workouts können mit einer ausreichenden Zuvor vor und nach dem Training gestillt werden.

gruener-smoothieOptimale Getränke für Kraftsportler

Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte schon vor dem Training mit der richtigen Vorbereitung anfangen. Es empfiehlt sich nicht zu ballaststoffreiche Getränke (z.B. Smoothies aus Bananen) zu sich zu nehmen. Sie füllen den Glykogenspeicher der Leber gut auf und sorgen für eine dauerhafte Energieversorgung. Ebenfalls gern genommen ist die Grüne-Bandbreite mit Gemüse. Auch diese enthalten wenige Kalorien, die dennoch ein sättigendes Gefühl hervorrufen.

Passende Flüssigkeiten für den Fettabbau

Wer schnell Abnehmen möchte sollte zu isotonischen Getränken greifen. Sie verfügen über sogenannte “direkte” und “indirekte” Effekte. Heißt, die Kohlenhydrate und Elektrolyten wirken unmittelbar, während das ebenfalls enthaltene Koffein erst etwas später anschlägt. Letzteres sorgt für mehr Ausdauer. Ideal für Ausdauersportler oder den Mannschaftssport.

Eine sehr günstige Alternative ist Tee*. Gerade grüner Tee ist unter Profisportlern sehr beliebt. Er enthält die Nährstoffe aus den getrockneten Pflanzen als auch einen koffeinliefernden Stoff. Beachtet jedoch, dass ihr den Tee vorab nicht mit Zucker süßt.

Fazit

Es gibt diverse Getränke, welche euch beim Sport gut unter die Arme greifen. Sportler, mit dem Ziel Gewicht zu verlieren, sollten versuchen eine Hohe Proteinzufuhr zu bekommen. Kohlenhydrate sind hier fehl am Platz.

Bild oben: Flickr / Blogging Dagger; Bild links: Flickr / Wildtofu

Diese Fitness-Trends erwarten dich im Jahr 2015

Wer kennt das nicht: Pünktlich zu Silvester haben wir uns vorgenommen stressige Situationen bestmöglich zu vermeiden, abzunehmen und natürlich mehr Sport zu treiben. Damit letzteres in diesem Jahr endlich eingehalten werden kann, präsentieren wir euch die 2015er Trends aus dem Bereich Fitness und Kraftsport.

Punk Rope – Seilspringen für Profis

Sportunterricht in der Mittelstufe: Seilspringen ist angesagt. Einige haben es geliebt, viele aber eher gehasst. Tim Haft, ein US-Personaltrainer, hat sich diesem Problem nun angenommen und mit Punk Rope eine Möglichkeit geschaffen, Seilspringen wieder attraktiver zu gestalten. Dabei ist eine bunte Mischung aus Springen, Freiübungen, kleineren Spielen und Core-Training entstanden. Unterm Strich stehen hier 600 verbrannte Kalorien zu Buche. Zum Vergleich: 1 Stunde Joggen verbraucht ca. 800 Kalorien.

Gemeinschafts-Personal-Trainer

Ein Personal-Trainer hat seine Vorteile – ganz klar. Doch leider sind mit ihm auch immer hohe Kosten verbunden. Die neuste Idee: Den Experten einfach teilen. Mehrere Sportbegeisterte schließen sich zu einer Gruppe zusammen und bezahlen gemeinschaftlich den Trainer. Dabei kommt jeder auf seine “Kosten” und hat einen individuelleren Paten, als in jedem Fitnessstudio. Außerdem kann man sich in der Gruppe noch zusätzlich motivieren.

Hot Barre – Ballett für Große

“Hot Barre”, noch nie gehört? Habe ich anfangs auch noch nicht. Es handelt sich hierbei um eine äußerst interessante Idee aus New York. Benötigt wird beim Hot Barre lediglich eine Stange – ähnlich der vom Ballett-Kurs. Anschließend werden die passenden Übungen bei rund 40 Grad ausgeführt. So sorgt der Sportler für eine Entgiftung seines Körpers und dehnt die Muskeln.

Fitness-Telemetrie

Kontrolle wird auch im Jahr 2015 wieder ganz groß geschrieben. Der Markt für Fitness-Tracker möchte auch in diesem Jahr weiter wachsen. Apple hat mit seiner iWatch zum Beispiel den Konkurrenten angeschlossen und möchte Sport-Daten direkt aufs Smartphone pushen.

Bild: Flickr / Gregor

5 Fehler nach dem Training, die den Muskelaufbau behindern

Du trainierst ohne Ende, doch die finale Definition lässt auf sich warten? Viele denken, dass das reine Workout schon für den Traumkörper reicht. Doch dem ist nicht so! Mindestens genauso viel Aufmerksamkeit solltet ihr eurem Cool down, der Ruhephase danach widmen. Wir haben nachfolgend die 5. größten Fehler nach dem Training aufgelistet.

“3 Monate trainiere ich jetzt schon, doch die großen Fortschritte mache ich irgendwie nicht”, kommt dir das bekannt vor? Neben er richtigen Ernährung kommt es auf Schlaf und ein ausgiebiges Workout samt passendem Cool down an. Gerade die Ruhephase nach dem Training wird von vielen vernachlässigt.

Nicht auf den Cool down verzichten

Rein ins Fitnessstudio, 1 Stunde trainieren und schnell wieder raus. Immerhin ist die Zeit am Abend ja so knapp. Dabei sollte aber nicht am Cool down gespart werden. Nehmt euch 10 Minuten am Ende, um Puls und Herzschlag wieder runterzufahren. Experten empfehlen darüber hinaus die Muskulatur etwas zu auszudehnen. 5 Minuten auf dem Laufband gehen, ist zum Beispiel eine ideale Methode um das Verletzungsrisiko zu minimieren und Muskelkater vorzubeugen.

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Richtige Ernährung ist wichtig

Gar nicht/zu wenig Essen nach dem Sport

Nach einem ausgiebigen Workout sollte dem Körper unbedingt neue Energie zugeführt werden. Egal bei welcher Sportart, ob Fettreduzierung oder Muskelaufbau auf dem Programm steht. Sind die Glykogenspeicher erst einmal leer, müssen sie wieder aufgefüllt werden! Studien haben bewiesen: Wer 2 Stunden nach dem Training nichts isst, versorgt seine Muskulatur unter und benötigt damit eine längere Regenerationszeit. Vergesst in diesem Bezug auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr nicht!

Zu wenig Schlaf

Wie oben bereits erwähnt ist ausreichend Schlaf essentiell für den Erfolg beim Training. Gebt eurem Körper genügend Zeit um sich von den Strapazen zu erholen. Ein Erwachsener Mensch benötigt mindestens 7-8 Stunden Schlaf pro Tag. Kinder meist 1-2 Stunden mehr. Die Ruhephase dient dabei nicht nur zur Regeneration, sondern fördert motorische Fähigkeiten und speichert gelerntes Wissen besser ab. Kleiner Tipp: Smartphone/Lichtquellen sowie andere Störfaktoren einfach mal ausschalten.

Trainieren, trainieren, trainieren…

Klingt im ersten Moment etwas komisch, macht beim genaueren Hinsehen aber Sinn. Um das Muskelwachstum zu fördern, reicht ein einmaliger Impuls. Dieser wird in den ersten 30-60 Trainingsminuten ausgelöst. Wer sich also 3 Stunden im Gym aufhält, macht nicht mehr Fortschritte, als jemand der sich einem einstündigen Workout unterzieht.

Achtet auf Hygiene nach dem Sport

Schweiß auf kalter Haut ist ein Sammelplatz für Bakterien und Viren. Gerade in der Winterzeit holt man sich deswegen schnell eine Erkältung. Duscht also unmittelbar nach der Einheit, idealerweise noch direkt im Studio. Für Outdoor-Fans gilt im Sommer: Achtung Pollen! Allergiker sollten ganz besonders schnell unterm Wasser stehen. Frauen empfiehlt es sich, das Gesicht im Vorfeld von Make-Up zu befreien. Poren werden dadurch nur unnötig verstopft.

Bild oben: Rainer Sturm  / pixelio.de; Bild links: Margot Kessler  / pixelio.de

Machst du diese 5 Fehler in deiner Ernährung?

5 Monate bist du schon am Trainieren und man sieht einfach keinen Fortschritt? Der Rücken wird nicht breiter und der Bauch nicht flacher? Dabei gehst du doch schon regelmäßig zum Sport? Wenn das auf dich zutrifft, machst du wahrscheinlich etwas bei der Ernährung falsch. Wir haben die 5 größten Ernährungssünden für euch aufgelistet.

Finger weg von Kuchen und Torten

Am Anfang stehen jegliche Gebäck Lebensmittel. Heißt: Kuchen, Torte, Biskuite etc. Hier paaren sich zwei negative Punkte. Zum einen sind die Produkte sehr süß, enthalten also Unmengen an Zucker, als auch extrem fettig. Der hohe Zuckergehalt lässt den Insulinspiegel im Körper nach oben schnellen, öffnet dabei die Zellen für neue Fettaufnahmen. Letztendlich sorgt man also nur dafür, dass das Fett im Körper eingelagert wird.

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Coca Cola

Ebenfalls äußerst ungesund sind jegliche Arten von Softdrinks. Cola, Fanta oder Sprite, allesamt enthalten Übermengen an Zucker. Sie enthalten etwa genauso viele Kohlenhydrate wie Säfte, kommen aber ohne Mineralien und Vitamine aus. Zwar gaukelt uns die Industrie ständig vor, wie “cool” und “hipp” wir mit einer Fanta in der Hand sind. Doch letztendlich sind diese Lifestylegetränke äußerst schädlich.

Auf Platz Nummer 3 tummeln sich Tütensuppen und Gewürzmischungen. Auch hier werden die Geschmacksnerven wortwörtlich vergewaltigt. Fertige Gewürzmischungen enthalten nicht mehr als den Tagsbedarf an Salz. Künstliche Geschmacksverstärker sorgen für etwas Pepp in der Suppe, machen das Essen aber nicht gesund oder Nährstoffreich. Am besten komplett drauf verzichten!

Alkohol: Umstrittenes Lebensmittel

Ebenfalls im Wege einer sportgerechte Ernährung steht Alkohol. Zwar scheiden sich die Geister bei diesem Thema, insgesamt lässt sich aber sagen, dass dieser Stoff den Muskelaufbau und Fettabbau behindert. Denn: Nach einer ausgiebigen Sauftour beschäftigt sich der Körper die nächsten Tage nur mit dem Alkoholabbau. Andererseits muss angemerkt werden: Jeder sollte auch Mal in Maßen ein Bier trinken dürfen. Wer hier hin und wieder ein Gläschen trinkt, der wird davon nicht umkommen.

Wurstwaren gelten als äußerst ungesund

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Ungesunde Wurst

Die letzte Position in unserem Ranking bekleiden Wurst- und Wurstwaren. Es gilt als Abfallprodukt der Fleischindustrie. Kaum einer weiß so recht was darin steckt. Immerhin lassen sich die Inhaltsstoffe (dank Fleischwolf) im Nachhinein nicht mehr identifizieren. Zum großen Teil werden die Produkte für die Futtermittel verwendet, andere wandern auf unseren Tisch. Macht euch mal darüber Gedanken, ob ihr das selbe essen wollt, wie euer Hund.

Bild oben: S. Hofschlaeger  / pixelio.de; Links: Coca Cola; Rechts: Flickr/Schrift-Architekt

Deutschland im Tracking-Wahn – Fitnesstracker werden immer wichtiger

Kontrolle hier, Kontrolle da, Kontrolle überall. Deutschland „liebt“ die Überwachung. Dass sich dieses Bild nicht nur im Internet eingeprägt hat, offenbart ein neuer Trend: Fitnesstracker. Unzählige greifen schon jetzt auf die Komplettsysteme zurück. Doch was bringen diese Überhaupt? Wir haben die größten Fitnesstracker und die Lupe genommen und berichten von den Vor- beziehungsweise Nachteilen.

Fitness Tracker im Alltag

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UP by Jawbone – Fitnessarmband

Morgens um halb Neun in Deutschland: Das Handgelenk vibriert. Genau dann, wenn ich mich in der idealen Aufwachphase befinde. Kein Zufall, immerhin konnte die Software seit 7 Stunden meine Schlafzyklen aufzeichnen. Jawbone, Garmin und Runtastic. So heißen die Marktführer der mobilen Trackingdienste. Ausgeschlafen und vermeintlich fit (diktiert mir zumindest das Armband auf) stehe ich langsam aus meinem Bett auf. Gehe ins Bad und stelle mich auf die brandneue Cyber-Waage. Blutdruck, Herzfrequenz, Körperfettanteil und Co. werden via Bluetooth auf mein Handy gepusht. So habe ich zu jederzeit den kompletten Überblick.

…jeder Vierte Deutsche nutzt bereits einen Fitness-Tracker oder eine Gesundheits-App

Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Je länger der Tag dauert, umso mehr Informationen tummeln sich in meinem Handy. Meine Schritte, die gelaufene Strecke, Trainingseinheiten, aufgenommene sowie verbrannte Kalorien und Nährwerte. Als ich am Abend mein virtuelles Tagebuch lese, kommen doch gleich Gedanken an die Nerds von “The Big Bang Theory” hoch. Gesundheit wird immer wichtiger, auch wenn wir aktuell noch nicht auf dem Niveau der Hochleistungssportler sind – lange kann es nicht mehr dauern.

Tipps nach dem Saufen: Wie ihr ganz einfach euren Kater stoppt

Ein Thema, welches immer mal wieder relevant ist: Alkohol. Was kann man nun nach einer durchzechten Nacht machen, damit der Kater am nächsten Morgen gar nicht – oder wenn, dann nur ganz leicht – bei einem vorbeischaut. Wir geben euch nachfolgend einige Tipps und Tricks an die Hand.

Alkohol entzieht dem Körper Mineralien und Wasser

Übrigens, regelmäßiger Alkoholkonsum wirkt sich selbstverständlich negativ auf euer Training aus. Überlegt euch also vorher, wann und wie viel ihr trinkt. Natürlich gibt es bestimmte Feste (Silvester, Geburtstag etc.) wo gern was getrunken wird. Dennoch sollten Sportler auch hier den Rahmen nicht überschreiten. Negative Folgen ist vor allem der große Mineralstoffverlust sowie die Beschädigung verschiedener Protein-Strukturen.

  1. Ganz wichtig: Die Entmineralisierung stoppen. Viel trinken ist dafür angesagt. Gerade Wasser und Fruchtsaftschorlen sind besonders gut geeignet.
  2. Proteine zu sich führen! Lasst aber die Finger von Milch. Oft ist der Magen nach dem Alkohlverzehr besonders gereizt. Wer anschließend schwer verdauliche Lebensmittel zu sich führt, kann schnell Probleme (Übelkeit, Durchfall etc.) bekommen. Besser sind BCAA’s*in reiner Form.
  3. Ebenfalls hilfreich nach dem Alkohol ist das Essen von Fleisch. Letzteres enthält viele leicht verdauliche Proteine, welche euch schnell wieder auf die Sprünge helfen. Geflügel oder Schweinefleisch kann sehr gut vom Körper aufgenommen werden und hilft beim Abbau der restlichen Giftstoffe. Hierbei noch ein Tipp: Salzt das Fleisch ausreichend. Damit regeneriert ihr bzw. bessert euren Haushalt deutlich auf.
  4. Weitere Lebensmittel sind zum Beispiel Reis, Haferflocken oder Nudeln. Auch diese sind leicht verdaulich.


Bild: Klicker  / pixelio.de