HIIT: So ist das Abnehmen ganz einfach

Eine hervorragende Alternative zum Abnehmen stellt für sportlich aktive Menschen das Hochintensive Intervalltraining (HIIT) dar. Das Geheimnis des Erfolges dieser Methode liegt darin, dass sich die Bewegungs- und Erholungsphasen stets miteinander abwechseln. Diese Methode wird auch als Intervalltraining bezeichnet und gilt als hochintensiv, weil die Erholungsphasen nur sehr kurz bemessen sind.

Das wiederum hat zur Folge, dass sich der Körper nicht komplett von der vorher intensiven Belastung erholen kann. Damit hat die Belastungsphase einen wesentlich höheren Stellenwert als die Erholungsphase. Das HIIT lässt sich für komplett unterschiedliche Trainingsziele verwendet werden. So lässt sich die Methode zum Abnehmen nutzen:

Fettverbrennung als Motor zum Abnehmen

Weil während des HIIT äußerst viel Fett verbrennt, gilt es als äußerst effektive Methode zum Abnehmen. Dabei bietet diese Methode den großen Vorteil, dass das Training sehr viel intensiver als andere Übungsmethoden wie etwa Aerobic ist. Die ersten Ergebnisse lassen sich schon relativ schnell sehen, wenn die Übergewichtigen nur dreimal pro Woche für 20 bis 30 Minuten trainieren. So sollte das Bauchfett schon nach acht Wochen komplett verschwunden sein.

Doch durch HIIT wird nicht nur das Fett, zusätzlich erfolgt nämlich auch ein Aufbau von Muskulatur. Das wiederum hat zur Folge, dass zwar das Fett verschwindet, sich das Gewicht aber in der ersten Zeit nicht allzu stark reduziert, weil das Gewicht der Körpermuskulatur insgesamt wächst. Anfänger sollten darauf allerdings nicht entmutigt reagieren, denn dieser Effekt relativiert sich bereits nach wenigen Wochen wieder.

HIIT am Beispiel des Sprinttrainings

Als hervorragendes Beispiel für die Umsetzung des HIIT-Trainings ist das Sprinttraining mit maximaler Belastung. Jedes einzelne Intervall beginn mit einer zweiminütigen Einlaufphase, in welcher das Tempo noch gemächlich ist. Darauf folgt ein Sprint bei maximaler Belastung für etwa 30 Sekunden. In dieser Phase steigen Puls und Herzfrequenz rasant an. Anschließend erhält der Körper vor dem nächsten Intervall eine Erholungszeit von 30 Sekunden. Je nachdem, wie fit der Sportler ist, kann er zwischen sieben und zehn dieser dreiminütigen Intervalle hintereinander machen.