Was man von den Olympischen SportlerInnen lernen kann

Die Olympischen Spiele in Rio sind bereits in vollem Gange. Auf Fernsehern in Gaststätten und Häusern auf der ganzen Welt verfolgen Sportbegeisterte die Ereignisse, die sich in der brasilianischen Küstenstadt zutragen. 421 deutsche SportlerInnen sind nach Rio gereist, um sich den Wettkämpfen zu stellen. Auch zahlreiche AthletInnen aus anderen Ländern Europas werden in Brasilien ihr Bestes geben. Höher hinaus als zu den Olympischen Spielen kann man als Sportler nicht. Doch was können wir Normalsterbliche von den Spitzensportlern lernen?

OlympiasportlerInnen geben ihr Bestes

Die Emotionen sind geladen, alle Welt ist gespannt. Die Nerven der SportlerInnen liegen blank. Manche haben Pech und der Traum von der olympischen Goldmedaille platzt. So musste sich der deutsche Tennisspieler Dustin Brown schon in der ersten Runde aufgrund einer Verletzung vom Wettbewerb zurückziehen. Andere Sportler hoffen noch auf ihre Chance und darauf, Verletzungen zu vermeiden. Ihre Chancen auf einen Sieg kann man an den Quoten bei den live Sportwetten ablesen. Für die SportlerInnen zählt vor allem die Vorbereitung auf die Spiele. Es treten hier schließlich die Besten der Besten an und schon ein paar Liegestützen mehr – wenn der Gegner schon sein Training beendet hat – können für die internationalen SportlerInnen in Rio den Unterschied machen.

Große und kleine Ziele setzen

Möchte man fit werden, geht es darum, sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu benutzen – dabei sollte man sich ein Ziel nach dem anderen vornehmen. So sieht es auch die Ruderin und zweimalige olympische Silbermedaillengewinnerin Debbie Flood, die für das Team Großbritannien nach Rio de Janeiro zu den Olympischen Sommerspielen gereist ist. Sie sagt, dass es egal ist, wie klein das Ziel ist, das man sich gesetzt hat. Es geht darum, seine ganze Konzentration darauf zu richten und daraus Motivation zu schöpfen. „Und wenn es schwer wird“, sagte Flood im Interview mit der britischen Apothekenkette Boots, “dann kann man zu diesem Ziel zurückkehren!“ Als sie mit dem Rudern begann, erzählte sie weiter, da taugte sie noch nicht viel. Doch mit der Zeit verbesserte sie sich immer weiter. Sich bei einer Sache zu verbessern brauche Zeit, doch je engagierter man sei, desto schneller könne man seine persönlichen Erfolge und die damit verbundenen Vorteile erkennen, verriet sie. Er gehe darum, seinen Körper zu respektieren, nach einer vorzüglichen persönlichen Leistung zu streben und den Mut und die Entschlossenheit aufzubringen, um es zu versuchen und dabei zu bleiben, sagte die Spitzensportlerin.

In der Tat kann man vieles schaffen, das man auch schaffen will. Man muss es sich nur vornehmen und am Ball bleiben. Enttäuschungen (wie sie Dustin Brown gerade erlebt hat) gehören dazu, doch es sind die kleinen und großen Erfolgserlebnisse, die einen motivieren auch dann weiterzumachen, wenn einen der Mut verlässt. So machen es auch die besten Sportler der Welt. Sich Ziele zu setzen ist deshalb so wichtig, weil es beim Überwinden von schwierigen Zeiten hilfreich ist, seine Konzentration auf ein solches Ziel zu richten. Das motiviert und gibt Selbstvertrauen. Daher helfen auch noch so kleine Ziele auf dem Weg.

Es ist sogar besser, sich viele kleine Ziele zu setzen als sich ausschließlich auf große Ziele, die in ferner Zukunft liegen, zu konzentrieren. Durch die vielen kleinen Erfolge stärkt man das Vertrauen in den gesamten Ablauf und in seine persönlichen Fähigkeiten und erhält eine Idee davon, wie weit man schon gekommen ist.

Den Zeitplan der Olympischen Spiele in Rio 2016 können Sie auf der offiziellen Website (auf Englisch) einsehen, oder hier auch auf Deutsch.